Die besten Voraussetzungen, um die Welt um sich herum bestmöglich verstehen zu können, sind, die Fähigkeit der Selbstreflektion und die Offenheit für neue Erkenntnisse. Nicht jeder Mensch pflegt die Selbstreflektion, noch weniger arbeiten vermutlich aktiv an der Entwicklung ihres Bewusstseinshorizonts.
Ich habe gerade eben für mich erkannt, dass mein bisheriger Flow, die Welt verbessern zu wollen, ein wenig abgenommen hat. Warum frage ich mich? Vermutlich auf Grund einer neuen beruflichen Beschäftigung, die ich Anfang Oktober 2022 angenommen habe. Ich komme einfach nicht mehr so oft zum Nachdenken, noch weniger komme ich zum Niederschreiben meiner Gedanken. Die Konsequenz, mein gerade eben erst gestarteter Blog verläuft gefühlsmäßig im Sand. Innerlich hin und her gerissen bei der Entscheidung über meine Zeitressourcen, beuge ich mich in diesem Moment der Not des Geld Verdienens. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich glaube, mit dem Arbeiten am spannenden Ziel einer NetZero-Emission im Güterverkehr, endlich einen Job gefunden zu haben, bei dem ich mit ganzem Herzen Wirken kann. Beim Projekt meiner Buchveröffentlichung warte ich ohnedies auf die Rückmeldung von interessierten Verlagen. Also lasse ich die Dinge bis auf Weiteres einmal so laufen und schreibe neue Blogbeiträge einfach nur dann, wenn mir Zeit dafür bleibt. Dieses Los lassen fällt mir nicht leicht. Ich hatte mich mit meinem unbändigem Tatendrang wohl schon wieder einmal ganz unbewusst in einer zu hohen Erwartungshaltung und einer unrealistischen Zeitschiene verbissen …