Mein Name ist Kurt und ich bin ein leidenschaftlicher Weltverbesser. 1971 geboren als Sohn einer Arbeiterfamilie in einer Kleinstadt im Süden von Wien, aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, im Geist gereift in den letzten 50 Jahren des fruchtbaren ständigen technologischen Fortschritts. Als Ingenieur der Elektrotechnik habe ich mich beruflich immer mit spannenden Themen beschäftigt. Automatisierung, Robotertechnik, Industrie 4.0, Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen, Elektromobilität. Immer am Puls der Zeit, immer auf der Suche nach Verbesserung des Status Quo. Den religiösen Glauben habe ich schon sehr früh abgelegt, weil ich sämtliche Glaubensmodelle mit meinem einfachen Hausverstand nicht nachvollziehen konnte. Dafür habe ich später ein berufsbegleitendes Studium des Wissensmanagements absolviert und mich ausführlich mit dem Hype des Wissens beschäftigt. In meiner Freizeit habe ich oft meine Grenzen ausgelotet. Egal ob es Autorennen fahren, Klettern, Tauchen, Fallschirmspringen oder Trial fahren war. Adrenalin und jede Menge körperliche Erfahrungen standen immer am Programm. Jetzt ist es an der Zeit, die geistigen Erfahrungen aus dem ersten halben Jahrhundert meines Lebens zu verarbeiten. Der Sturm und der Drang sind vorbei, der Wunsch die Welt für alle zu verbessern ist geblieben. Deshalb versuche ich nicht einfach nur meine persönlichen Lebensweisheiten niederzuschreiben, sondern gleich eine komplett neue Sichtweise auf die Menschheit zu vermitteln.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen meiner Geschichten!
Space-Walking ist ein Ansatz zur Lösung eines uralten menschlichen Problems: Wir sehen die uns umgebende Welt nur aus einer sehr eingeschränkten Perspektive. Beschränkt durch die Wahrnehmungen unserer Sinne, getäuscht durch die Projektion des Geistes. Wir können praktisch nie von außen auf uns selbst schauen. Leider hat uns die genetische Evolution mit keinem eigenen natürlichen Spiegel ausgestattet.
So bilden sich manche Menschen ein, mehr zu sein, als sie in Wirklichkeit sind. Sehr oft bilden wir uns aber auch das Gegenteil ein, und halten uns für Weniger als wir sind. Im Alltag ist der Blick auf einen Spiegel im Außen extrem wichtig, aber nicht immer möglich. Deshalb nutzen wir schon lange einen coolen Trick, um uns selbst besser erkennen zu können. Wir beobachten von unserem Inneren die Reaktionen der Anderen im Außen. Daraus schließen wir dann zurück auf das wer und was wir sind. Nicht selten verändern wir dadurch unser Aussehen und unser Verhalten. Persönlichkeit ist also ein Wunschtraum. Identität eine Illusion, erzeugt durch unsere Umgebung. Das ist eine interessante Erkenntnis, wenn wir Antworten auf die großen philosophischen Fragen suchen:
– Wer bin ich?
– Was will ich?
Sofort ergibt sich eine neue Frage: Welche Rolle spiele ich eigentlich in dieser witzigen Aufführung? Zeit die universelle Kulisse zu entdecken und deine Rolle im Big-Picture verstehen zu lernen!
Zeit für deinen Space-Walk!
Und keine Sorge! Space-Walking ist für deinen Körper ungefährlich. Space-Walking ist einfach nur leichte, bewusstseinsfördernde Hirnarbeit durch das Lesen meiner Geschichten. Ähnlich wie Nordic-Walking eine leichte konditionsfördernde Körperarbeit durch das schnelle Gehen ist.
Ich war schon immer fasziniert von großen Perspektiven. Von neuen Blickwinkeln, die neue Einsichten bringen. Ich möchte dich an dieser Stelle zu einem der prägendsten Momente in meinem Leben mitnehmen:
Stell dir vor, du fliegst in einem kleinen Flugzeug in 4000 Meter Höhe. Durch die offene Flugzeugtüre siehst du die Dinge auf der Erdoberfläche nur mehr ganz klein. Beim Anblick der winzigen Punkte am Boden vergisst du alle deine Probleme. Herrlich!
Plötzlich spricht der Pilot: Ready – Set – Go! Du springst aus dem Flugzeug. Die Erdanziehung beschleunigt dich auf über 200km/h. Du schaust aufs Handgelenk, aber du siehst keine Uhr. Stattdessen sagt dir dein Höhenmesser, Zeit zum Öffnen des Fallschirms. Du denkst, schade schon wieder vorbei, der geile Flug im freien Fall. Nach dem Öffnen deines Schirms erkennst du eine drehende Störung. Es geht noch immer viel zu schnell nach unten. Reißleine gezogen, Reservefallschirm geöffnet. Du bist beschäftigt, deinen in der Luft rotierenden Körper zu stabilisieren. Der Blick nach oben zeigt nichts Gutes.
Beide Fallschirme ineinander verwickelt, keiner davon richtig geöffnet. Du siehst nach unten und bekommst richtig Respekt. Respekt vor der immer näherkommenden Erde und ihrer geheimnisvollen Anziehungskraft. Du wechselst den Blick von unten nach oben, und von oben nach unten. Es gibt keinen Ausweg, der Crash mit der Erde ist unausweichlich.
Was denkst du in diesem Moment?
Ich war wieder einmal ungewollt an die Grenzen meines Lebens gestoßen. Seit diesem Erlebnis im Februar 2001 habe ich viel über mein Leben nachgedacht. Ein Jahr später habe ich eine Familie gegründet und wurde sesshaft. Das Faible großer Perspektiven habe ich behalten, den Weitblick geschärft und den Bildungshorizont erweitert. Durch das ständige Krisengejammer genervt habe ich dann Ende 2021 beschlossen, etwas dagegen zu tun. Aber wie klärt man die Welt auf, ohne als Verschwörungstheoretiker in ein Eck gestellt zu werden? Wenn du diese Zeilen liest, kennst du bereits meinen Lösungsansatz.
Es ist die Einladung zu einem Space-Walk! Das bewusste Wechseln der Perspektive.