Was ist da los? Warum dreht sich die Welt in meinem Kopf immer schneller? Können wir dem Strudel der immer schnelleren Veränderungen entkommen, dem Sog des technologischen Fortschrittes, der den menschlichen Geist auf unserem Planeten so unermüdlich antreibt? Wie können wir individuelle Freiheit sicherstellen, Gleichheit im Geist fördern und globale Brüderlichkeit bewusst machen.
Diese Fragen beschäftigen mich schon lange. Zeit für so etwas wie Aufklärung 2.0. Denn wir können die großen Zusammenhänge und das Wirken unseres Handeln nicht richtig verstehen, solange wir uns selbst nur als kleiner Teil im System betrachten und isoliert handeln. So wie ein Zahnrad im inneren einer Maschine nicht erkennen kann, wie die Maschine als ganzes aussieht und schon gar nicht verstehen kann, wie sie funktioniert, so können wir auch als einzelne Menschen nicht ohne weiteres Nachdenken das Zusammenspiel und das Wirken der gesamten Menschheit verstehen.
Genau das wäre aber angesichts der immer weiterwachsenden Anzahl an Menschen auf der Erde und der immer komplexer werdenden Lebensbedingungen auf unserem Planeten extrem wichtig. Ich würde daher gerne an einem globalen, kulturübergreifenden Big-Picture der Menschheit arbeiten. Einem fiktiven Bild, das ich mit meinen Geschichten zu zeichnen versuche. Einem Gedankenmodell, mit dem sich alle Menschen ganz unabhängig ihrer Herkunft und ihres aktuellen Aufenthaltsortes, unabhängig des Charakters und des Aussehens und ganz losgelöst von jeglichem materiellen Besitz, identifizieren können.
Mit meinem ersten Buch, dem Planetengeflüster, habe ich damit begonnen, einen neuen Betrachtungswinkel auf uns Menschen einzuführen. Die Geschichte, an der ich gerade in meinem nächsten Buch arbeite, zeichnet dann meine Vorstellung eines solchen Big-Pictures der Menschheit. Der Arbeitstitel dafür lautet: „The Human Algorithm„.
Ich hoffe damit immer mehr Menschen in die Lage versetzen zu können, sich selbst, die ganze Menschheit und sogar unseren Planeten von außen betrachten zu können. Ich denke nur so können wir dem beängstigenden Strudel an Veränderungen in unserer turbulenter werdenden Zeit gelassen begegnen und auf dem Sog des technologischen Fortschrittes unbesorgt in eine bessere Zukunft gehen.